Frühes Christentum - nicht nur in den Alpen.
Eine spannende Spurensuche mit Dr. Günther Kaufmann, Dott. Enrico Cavada und Univ.-Prof. DDr. Helmut Rizzolli
Das Christentum bildete am Beginn des 4. Jahrhunderts im Römischen Reich nur eine kleine Religionsminderheit von 10 Prozent.
Der Wegbereiter des Christentums als Weltreligion war Kaiser Konstantin der Große, der zwischen 310 und 312 zur Überzeugung gelangte, „der Gott der Christen“ sei nicht nur die stärkste und wirkungsmächtigste, sondern, im Unterschied zur Ansicht der Heiden, überhaupt die einzige Gottheit. Im Jahr 313 wurde das Christentum durch das Edikt von Mailand erlaubt. Es war jedoch erst Kaiser Theodosius der Große (379–395), der durch Gesetz (Edikt von Thessaloniki, 380 n. Chr.) das Christentum zur einzigen zugelassenen Religion erklärte und das Heidentum (= Paganismus) verbot.

