Auf den Spuren Maximilians in Bozen

Einen Tag bevor Maximilian Schloss Runkelstein besuchte und durch die Wandmalereien Anregungen für sein Grabdenkmal erhielt, bestimmte er am 3. November 1501 für die Bozner „armbrust und puchsenschützen“ drei Stück „lofrer tuech“ als jährliches „Best“. Unser Rundgang durch die Altstadt betrifft die freskengeschmückten (Neuentdeckung!) Häuser der Bergamasken, wo ihre bun- ten Wolltücher aus Lovere („Lofers“) feilgeboten wurden, die Lokalisierung der Bozner Fuggerfiliale, den Kupferplatz und nicht zuletzt das „neue Amts- haus“ (heute Naturkundemuseum), das auf Befehl Maximilians vom 31. August 1502 der Amtsmann zu beziehen hatte. Zum Abschluss des Rundganges, der den Teilneh- mern neue Erkenntnisse näher bringen soll, ist eine an Maximilians Zeiten erinnernde Marende mit Fleisch-, Fisch- und Wildbretspezialitäten in einem ortstypischen Keller vorgesehen, wo sich eine goti- sche Tür aus maximilianischer Zeit befindet.

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